Priv. Akademie für Systemisches und Mentales Coaching
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 Mobbingtest  

Sind Sie ein Opfer von Mobbing?
Mobbing fängt meist in kleinen Dosierungen an und steigert sich immer mehr. Wenn Sie es bemerken, ist es oft schon zu spät.

Dieser Test kann Ihnen helfen, zu erkennen, ob an dem Platz, an dem Sie sind, gemobbt wird.
Addieren Sie die Punkte der 31 Aussagen. Je höher die Punktzahl am Ende des Tests, desto sicherer sind Sie ein Opfer von Mobbing.
In unseren
Ausbildungs-Seminaren lernen Sie, wie Sie sich verhalten sollten und wo die Gründe für das Mobbing liegen. Sie lernen Strategien, wie Sie Mobbing verhindern können, auch wenn Sie nicht selber das Opfer sind.

  1. Ihre Möglichkeiten, sich frei zu äußern sind stark eingeschränkt. 20P

  2. Sie gehören einer anderen Nationalität oder Religion an, als die meisten anderen in der Firma. 15P

  3. Sie werden öfter angeschrieen oder ausgeschimpft als andere, obwohl Sie Ihrer Meinung nach gut arbeiten. 10P

  4. Sie sind von Kollegen noch nie privat eingeladen worden. 5P

  5. Sie werden mit Telefonterror belästigt. 20P

  6. Die Kollegen verstummen, wenn Sie den Raum betreten. 10P

  7. Man lacht über Sie. 10P

  8. Man spricht nicht mehr mit Ihnen. 20P

  9. Sie werden ständig kritisiert. 15P

  10. Man verbreitet Gerüchte über Sie. 15P

  11. Sie haben eine Behinderung. 10P

  12. Man greift Ihre politische oder religiöse Meinung an. 10P

  13. Bei der letzten Beförderung sind Sie übergangen worden.  15P

  14. Sie sind sexuellen Belästigungen verbal oder tätlich ausgesetzt  20P

  15. Man zwingt Sie Arbeiten auszuführen, die Ihr Selbstbewusstsein verletzen. 20P

  16. Man stellt Ihre Entscheidungen in Frage.   10P

  17. Man imitiert Sie, Ihren Gang, Ihre Stimme, Ihr Lachen.... 20P

  18. Sie bekommen sinnlose Aufgaben.  15P

  19. Man gibt Ihnen Aufgaben weit unter Ihrem Können. 10P

  20. Man gibt Ihnen Aufgaben, die Ihre Qualifikation übersteigen.  10P

  21. Man verdächtigt Sie, psychisch krank zu sein.  15P

  22. Sie haben keine Freude mehr an Ihrer Arbeit.   15P

  23. Sie waren in letzter Zeit öfter krank. 15P

  24. Sie sind in letzter Zeit gereizt. 10P

  25. Man zwingt Sie, gesundheitsschädliche Aufgaben zu übernehmen. 15P

  26. Sie gehen nicht zur Betriebsfeier. 10P

  27. Ihnen wurde schon einmal körperliche Gewalt angedroht  15P

  28. Sie haben schon öfter den Arbeitsplatz gewechselt.  10P

  29. Sie gehen weniger aus, als früher.  10P

  30. Kollegen werden gegen Sie aufgestachelt. 20P

  31. Man macht Witze auf Ihre Kosten. 20P

  32. Kollegen zu denen Sie früher engeren Kontakt hatten, ziehen sich zurück. 15P

  33. Sie leiden an Schlafstörungen   10P

Gesamtpunktzahl unter 40 Punkte:
Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Eine Auseinandersetzung oder ein Konflikt sind noch kein Mobbing und sollte in einem ruhigen Gespräch beigelegt werden können. Wenn Konflikte gut gelöst werden, wird die Erfahrung daraus sogar eine Bereicherung sein.
Unter Umständen bitten Sie eine neutrale Person zu Ihrem Gespräch dazu.

Gesamtpunktzahl 40 - 80 Punkte:
Es kann der Anfang von einem Mobbing sein, kann aber auch andere Ursachen haben, wie Konflikte zu Hause oder im Freundeskreis. In jedem Falle sollten Sie Ihre Lebenssituation hinterfragen. Aber auch hier sollte es noch möglich sein, mit der betroffenen Person ein klärendes Gespräch zu führen. Machen Sie keine Vorwürfe, sondern sprechen Sie über Ihre Gefühle. Fragen Sie, ob der andere an einer Klärung der Situation interessiert ist. Achten Sie darauf, ob Sie ein eindeutiges Ja bekommen. Wenn nicht, bitten Sie eine neutrale Person dazu. In vielen Betrieben gibt es schon einen internen Coach.

Gesamtpunktzahl 80 - 165 Punkte:
Sie sind Mobbing ausgesetzt, müssen aber nicht "das Handtuch werfen".
Durch selbstbewusstes Auftreten und mutiges Ansprechen der Situation, sollten Sie das Schiff noch wenden können. Wenden Sie sich an eine Person Ihres Vertrauens oder nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch. Sprechen Sie in jedem Falle auch mit Ihrem Vorgesetzten. Es gehört zu dessen Aufgaben, für das Wohl der Mitarbeiter zu sorgen.

Gesamtpunktzahl über 165 Punkte:
Sie sind Opfer von Mobbing. Die Situation ist für Sie unerträglich und Sie sollten sich nicht scheuen, Hilfe von außen zu holen. Auch sollten Sie unbedingt Ihren Vorgesetzten informieren. Ist der Vorgesetzte selbst der Mobber, scheuen Sie sich nicht, zu dessen Vorgesetztem zu gehen. Aber auch hierfür stehen wir Ihnen gerne als qualifizierte Systemische Coachs zur Seite. Wenn Sie nicht direkt beteiligt sind, hilft Coaching unter dem Systemischen Ansatz Ihrem Unternehmen weiter.

Das Phänomen Mobbing ist nicht durch einzelne Ursachen, sondern durch einen Komplex aus vielen miteinander in Wechselwirkung stehenden Wirkungsmechanismen zu erklären.
Überträgt man die Prinzipien des systemischen Coachings auf Mobbingsituationen, bedeutet dies eine ganzheitliche Beratung der beteiligten Personen. Bearbeitet werden sowohl konkrete Arbeitszusammenhänge, Verhaltensmuster, Steuerungsprozesse und Kultur im Unternehmen als auch die kommunikativen Prozesse zwischen den agierenden Personen in ihrer Wechselwirkung.
Die Akteure im Mobbingprozess sind in diesem Sinne nicht die Ursache eines Problems, sondern die Mobbingaktionen selbst werden als Symptome für zugrunde liegende betriebliche und kommunikative Prozesse verstanden. So kann Mobbing z.B. ein Indikator dafür sein, dass Mitarbeiter während Veränderungsprozessen im Unternehmen wie Umstrukturierungen oder Fusionen keine oder eine ungenügende Begleitung in Form von Informationen, Organisationsentwicklung oder ähnlichem erfahren haben.

In diesem Sinne bieten sich bei Mobbingprozessen Organisationsaufstellungen, Teamcoachings in der von Mobbing betroffenen Organisation an oder Einzelcoachings, die dem Betroffenen Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Diese können ihn darin unterstützen, „hinter den Kulissen“ ablaufende Strukturen und Prozesse im System zu erkennen, eigene Anteile im Mobbingprozess auszumachen und eigene Ressourcen zu mobilisieren, um Impulse zur Durchbrechung der destruktiven Muster an seinem Arbeitsplatz zu geben.
Die Chancen dieses Ansatzes bestehen unter anderem darin, Strukturen und Prozesse, die hinter dem Symptom Mobbing stehen, zu identifizieren und im System notwendige Veränderungsimpulse auszulösen. Die Rollen Mobbingtäter und Mobbingopfer werden aufgelöst. Ersterer erlebt sich nicht als der Angeklagte, der sich zu Rechtfertigung einer für ihn anders als vom „Opfer“ erlebten Situation gezwungen sieht. Er  ist offener für Verhaltensänderungen. Der Betroffene fühlt sich nicht als schwaches, bedauernswertes Opfer, für das als Ausweg aus einer verzweifelten Situation nur noch die „Rettung“ durch Dritte in Frage kommt. Das vermeintliche „Opfer“ erhält  die Chance, selbstbewusst zu agieren, seine eigenen Fähigkeiten zur Bewältigung der Situation zu erleben und  wieder Vertrauen in die eigenen Ressourcen zu gewinnen.

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